Ursachen für die Gewichtsstagnation
Es gibt gefühlt unzählige Gründe, warum die Zahl auf der Waage stillsteht und es einfach nicht klappt, Gewicht zu verlieren. Es können Stress sein, ein falsches Training, ein langsamer Stoffwechsel oder unbeachtete Kalorienfallen im Alltag. Um herauszufinden, was bei Dir ursächlich für die Gewichtsstagnation sein könnte, oder ob es vielleicht ein Zusammenspiel ist, erfährst Du hier alles Wissenswertes zu den Ursachen der Gewichtsstagnation.
7000 kcal einsparen
Eine Gewichtsabnahme erfordert Geduld und geschieht nicht von heute auf morgen. Ein Kilogramm Körperfett hat ca. 7000 kcal. Um ein Kilo Fett zu verlieren, musst Du diese Kalorien also erst einmal einsparen. Mit einem gesunden Kaloriendefizit von 300 bis 500 Kalorien pro Tag dauert der Prozess zwar etwas länger, jedoch vermeidest Du damit ungesunde Essgewohnheiten und lernst, langfristig gesunde Routinen zu etablieren.
Kalorienfallen erkennen
Zählst Du manchmal einfach keine Kalorien oder snackst ganz unbewusst, obwohl Du eigentlich abnehmen möchtest? Von Softdrinks über Salatdressings bis hin zu der Milch im Kaffee: Überall lauern versteckte Kalorienfallen. Und im hektischen Alltag passiert es umso schneller, dass wir unbewusst mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir eingeplant haben. Ein Ernährungstagebuch und vorgeplante Mahlzeiten können Dir helfen, die Kontrolle über Deine Kalorienzufuhr zu behalten und solche Fallen zu vermeiden. Zu Beginn Deiner Ernährungsumstellung legen wir Dir zusätzlich ans Herz, die Kalorien Deiner Mahlzeiten eine gewisse Zeit lang zu tracken, um ein Gefühl für die Kalorien verschiedener Lebensmittel zu bekommen. Mittlerweile existieren jede Menge Smartphone-Apps, mit denen Du ganz einfach einen Überblick über die Deine tägliche Kalorienaufnahme gewinnst. Wenn Du mit der Zeit ein besseres Gefühl für die Kalorien entwickelst, wird es Dir immer leichter fallen, Kalorienfallen zu erkennen und gesündere Alternativen dafür zu finden.
Muskelwachstum
Muskeln sind dichter und schwerer als Fett. Wenn Du trainierst und Muskeln aufbaust, kann es sein, dass Du Dein Gewicht einfach nur hältst oder sogar zunimmst, obwohl Du eigentlich Fett verlierst. Es ist wichtig, dass Du auf eine proteinreiche Ernährung achtest, um Deine Muskelmasse zu erhalten. Zu häufiges Wiegen kann hier allerdings frustrierend sein. Setze stattdessen lieber auf Fortschritts-Bilder und ein Maßband, um Deine Fortschritte zu verfolgen. Das macht glücklicher und ist ein besserer Indikator für Deinen Fortschritt!
Stoffwechselanpassung
Wenn Du Deine Kalorienzufuhr reduzierst, dann gewöhnt sich Dein Körper daran und verlangsamt den Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Es ist daher wichtig, dass Du mit einem moderaten Kaloriendefizit von 300 bis 500 Kalorien arbeitest, um Deinen Körper nicht in einen zu großen Sparmodus zu versetzen. Beachte auch, dass sich Dein Kalorienbedarf ändert, sobald Du einige Kilos abgenommen hast. Viele Personen berechnen ihren Kalorienbedarf nur einmal zu Beginn und dann nie wieder. Das kann zu einem falsch eingeschätzten Kalorienbedarf führen und dafür sorgen, dass Du das für die Gewichtsabnahme entscheidende Kaloriendefizit nicht einhältst. Berechne Deinen Kalorienbedarf also in regelmäßigen Abständen neu.
Unregelmäßiges und falsches Training
Ein abwechslungsreicher und regelmäßiger Trainingsplan ist der Schlüssel für Dich. Dein Körper gewöhnt sich sonst sehr schnell an wiederholte Übungen. Bring ein wenig Schwung in Dein Training und fordere Deinen Körper immer wieder neu heraus.
Stress, Wassereinlagerungen & Schlafmangel
Wenn Du im Alltag oder im Job viel Stress hast und die Erholung viel zu kurz kommt, kann dies Deinen Cortisolspiegel erhöhen. Das wiederum kann den Fettabbau verhindern. Genügend Schlaf und viel Erholung sind daher unerlässlich, wenn Dein Gewicht stagniert. Wassereinlagerungen während des weiblichen Zyklus oder nach einer intensiven Sporteinheit sind ebenfalls vollkommen normal! Um Dir den Druck zu nehmen, empfehlen wir Dir, Dich nicht zu oft auf die Waage zu stellen. Wiege Dich lieber nur einmal wöchentlich (immer zur selben Zeit) und betrachte die langfristige Kurve anstatt jede einzelne Zahl.