Der über die Jahre allabendliche Griff in die Süßigkeitenschublade gehört bei vielen Menschen zum Alltag dazu. Erwischt? Besonders das obligatorische Dessert – nicht selten in Form eines großzügig abgebrochenen Stücks Schokolade – ist oftmals fester Bestandteil des Mahlzeitenrituals. Seit einiger Zeit trifft man jedoch immer häufiger auf Verfechter der zuckerfreien Ernährung, die sich nicht nur von Schokolade, sondern von allen mit Zucker versehenen Lebensmitteln lossagen. Du fragst Dich wieso? Und welche Lebensmittel ohne Zucker gibt es? Wir sagen Dir, warum es sich lohnt, mit Zucker eher eine Fernbeziehung zu führen, statt ihn täglich auf Den Küchentisch zu stellen.
Zuckerfreie Ernährung: Grundlagen
Bevor Du Dich dafür entscheidest, Deinen Zuckerkonsum zu minimieren oder Zucker gänzlich von deinem Speiseplan zu streichen, solltest Du Dir im Klaren darüber sein, was genau man unter Zucker versteht, wie der Zuckerstoffwechsel abläuft und was eine gesunde Zucker-Zufuhr ist.
Was genau ist Zucker?
Also was bedeutet es, auf Zucker zu verzichten? Für eine klare Vorstellung davon, was allgemein unter einer zuckerfreien Ernährung verstanden wird, müssen wir einmal differenzieren: Während Chemiker unter dem Wort Zucker jegliche Kohlenhydrate fassen, bezeichnet Zucker umgangssprachlich weißen Haushaltszucker, den man päckchenweise in der Backwarenabteilung findet. Vielleicht bist Du auch schon mal über Begriffe wie Industriezucker, brauner Zucker, Rohrzucker oder Kristallzucker gestolpert.
Bei der Definition von Zucker im Zuge einer zuckerfreien Ernährung orientieren wir uns an die der World Health Organisation (WHO). Der Verzicht bezieht sich laut der Organisation auf sogenannte „freie Zucker“, die zusammengefasst folgendermaßen definiert sind: